Mehr information?
+31 528 34 111 5
+49 1522 2026 565

Oliven

Ein Olivenbaum ist eigentlich sehr pflegeleicht. Wenn er einen guten Platz gefunden hat, ausreichend Sonne bekommt und passend überwintert wird, ist alles kein Problem. Ein Olivenbaum kann sich meist selbst befruchten. Besser ist aber Fremdbestäubung, das bringt einen besseren Ertrag. Einige Sorten sind auf Fremdbestäubung angewiesen. Besser sind also immer zwei Bäume. Früchte erscheinen nicht vor dem fünften, meist erst nach dem zehnten Jahr.

Standort
Je günstiger der Standort, um so besser gedeiht ein Olivenbaum. In jedem Fall sollte er geschützt platziert werden. Wenn der Baum ausgepflanzt wird, darf man ihn nicht zu dicht an andere Bäume setzen. Der Mindestabstand beträgt 7 Meter.

  • Sonniger Standort
  • So sonnig wie möglich
  • Geschützt
  • Pflanzsubstrat

        

Ein Olivenbaum stellt kaum Ansprüche an den Boden. Er gedeiht in fast jedem Gartenboden. Nur zu nass darf das Substrat nicht sein.

  • Wichtig ist Drainage
  • Ideal ist poröser Untergrund und ein lehm-, sand- und kalkhaltiger Boden
  • Substrat muss durchlässig sein
  • Baumscheibe freilassen, nicht unterpflanzen
  • Pflanzen bzw. Umtopfen

Beim Auspflanzen ist der Bodenaushub wichtig. Auch wird bei nassen Böden gleich eine Drainage mit eingearbeitet. Umgetopft wird ein Olivenbaum erst dann, wenn die Wurzeln unten aus dem Gefäß wachsen. Wichtig: Bodenaushub mindestens 30 cm tiefer als Pflanzballen; Mehraushub mit porösen, kalkhaltigen Steinchen auffüllen; Pflanzgefäß - Durchmesser etwa so groß sein wie die Baumkrone; Beste Zeit - Frühjahr  

Gießen und Düngen In ihrer Heimat bekommen Olivebäume nicht viel Wasser. Auch bei uns kommen sie mit wenig Feuchtigkeit aus. Nur junge Bäume benötigen etwas mehr, vor allem in den ersten zwei Jahren. Wichtig ist eine Drainage, damit nicht genutztes Gieß- bzw. Regenwasser abfließen kann. Es empfiehlt sich, weder Übertöpfe noch Untersetzer zu verwenden. Ebenso ist darauf zu achten, das sich in Löchern und Vertiefungen des Stammes oder der Äste keine Wasserpfützen bilden. Diese Stellen faulen oft.

  • Grundsätzlich nicht zu viel gießen!
  • Stehendes Wasser ist unbedingt zu vermeiden!
  • Baum ab und zu besprühen!
  • Olivenbäume im Kübeln mehr gießen als ausgepflanzte Exemplare.
  • Düngen kann man, muss man aber nicht.
  • Ausgepflanzte Bäume im Frühjahr mit Kompost versorgen.
  • Getopfte Exemplare mit Kübelpflanzendünger.

 

Überwintern von ausgepflanzten Olivenbäumen
Alte, ausgepflanzte Olivenbäume vertragen Frost bis - 10 ° C. Junge Bäume sind frostempfindlich. Wichtig ist eine Düngung mit Patentkali bis Mitte September. Die ist gut für die Verholzung frischer Triebe und höhere Winterhärte. Trotzdem sollte man den Bäumen einen Winterschutz geben und zwar, bevor die ersten Fröste zu erwarten sind. Wer seinen Baum besonders schützen möchte, kann eine Lichterkette um den Stamm und die Krone legen und damit zusätzlich heizen, sollte es sehr kalt werden.

  • Wurzelbereich mit Laub, Stroh,  
  • Mulch oder Schutzmatten abdecken
  • Stamm und Hauptäste einwickeln.
  • Günstig sind Matten aus Jute, Sisal, Kokos oder Stroh.
  • Keine Noppenfolie nutzen, darin kann der Baum nicht atmen.
  • Krone mit Vlies umwickeln
  • Schnee besser entfernen - Schneebruchgefahr

Überwintern vom Olivenbaum im Kübel
Auch im Kübel kultivierte Olivenbäume vertragen die Kälte nicht. Friert die Wurzel ein, stirbt der Baum. Plus 10 Grad sind ideal für die Überwinterung. Dazu wird Licht benötigt. Bei zu wenig Licht, verliert der Olivenbaum Blätter.

  • Ideal ist Überwinterung im Kalthaus bei 10° C
  • Wenig gießen, nicht düngen
  • Ballen nicht austrocknen lassen
  • Winterquartier ausreichend lüften
  • So früh wie möglich wieder ausräumen
  • Nicht gleich in die Sonne stellen, langsam eingewöhnen