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Rasenkrankheit

Rotspitzigkeit

Die Rotspitzigkeit ist eine Krankheit, welche sowohl auf Sportrasen wie auch auf dem Hausrasen auftreten kann. Bekannt ist die Krankheit auch unter dem Namen Rotfaden.

Rotspitzigkeit wird bei uns häufig als typische Sommerkrankheit angesehen. Bei Temperaturen von 16-22°C und ausreichender Feuchtigkeit kann sich die Krankheit schnell ausbreiten. Weniger bekannt ist, dass Infektionen auch bereits schon im Frühling oder bis in den Spätherbst hinein möglich sind.

Strohgelbe Flecken mit einem Durchmesser von bis etwa 30cm ist das typische Schadbild der Rotspitzigkeit. Die Gräser wirken wie vertrocknet. Unverkennbar ist dabei das rosafarbene Pilzgeflecht, welches die Blattspitzen fast wie Wattebäusche überzieht. Anhand dieses Symptoms lässt sich die Krankheit am einfachsten erkennen.

Rotspitzigkeit mit dem gut sichtbaren rosa Pilzgeflecht zwischen den Gräsern

Bekämpfung ohne Pflanzenschutz möglich

Die mit Rotspitzigkeit erkrankten Gräser sterben nicht ab, sondern können bei der richtigen Rasenpflege wieder normal durchtreiben.

Wer jetzt schon Angst hat, er müsse bei einem Befall ein Pilzbekämpfungsmittel (Fungizid) gegen die Krankheit einsetzen, liegt falsch. In der Mehrheit der Fälle kann die Krankheit durch eine Düngergabe behandelt werden. Die häufigste Ursache ist Stickstoffmangel. Weitere Stressfaktoren für den Rasen, wie Trockenheit, müssen ebenfalls vermindert werden.

Dank des Düngers, hierbei ist vor allem der Stickstoff entscheidend, kann der Rasen die Krankheit auswachsen. Ein paar Tage nach der Düngung wird man von der Rotspitzigkeit nicht mehr viel sehen. Stellen Sie also in Ihrem Rasen Rotspitzigkeit fest, schlagen wir von Green Sales Rollrasen eine Düngung vor im Frühjahr mit DCM-Mix 3 NPK  9-3-6+3Mgo und im Herbst mit DCM-Mix 6 NPK 6-3-18+Mgo. Bewässern Sie den Rasen während Trockenperioden. Sie werden im Nu wieder einen schönen, grünen Rasen haben.

Achten Sie bei der Bewässerung darauf, dass Sie den Rasen vorzugsweise am Morgen bewässern. Bewässerungsdurchgänge am Abend sollten eher vermieden werden, weil dadurch die Gräser während der Nacht lange feucht bleiben. Damit wird zwischen den Gräsern ein ideales Mikroklima für weitere Infektionen mit Rotspitzigkeit geschaffen.


Schneeschimmel

Graue bis braune meist faulig riechende Flecken. Die Grösse kann von 5cm bis zu 25cm variieren. Im späteren Stadium „verwachsen“ die Flecken ineinander. An den Rändern findet man häufig braun-graue Myzele. Der Schneeschimmelflecken kann sich häufig aus der Mitte heraus mit dem einjährigen Rispengras regenerieren.

Diese Pilze bevorzugen Temperaturen zwischen 0° - 8° und es sollte eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschen. Deshalb ist das Winterhalbjahr für die Verbreitung des Schneeschimmels ideal. Besonders gedeiht er unter einer Schneedecke.

Staunässe und hohe Luftfeuchtigkeit leisten den Pilzen Vorschub. Eine gute Bodendurchlüftung (rechtzeitiges Aerifizieren oder Vertikutieren) veranlassen. Einbringen von gewaschenem Flusssand oder noch besser Vulkagran verbessert auch den Boden-Luft- Austausch. Nur mit scharfen Messern mähen (Verletzungen vermeiden) und den Tau abwedeln.

Es ist wichtig, dass man dem Rasen die richtige Düngung zukommen lässt. Ein Kalimangel kann eine Infizierung durch Schneeschimmel beschleunigen. Wir empfehlen im Herbst 

DCM-Mix 6 NPK 6-3-18+Mgo einzusetzen, mit diesem Dünger haben sie genügend Kali und Phosphor im Boden.